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Nicht ohne meinen Hund: Stressfreie Ferientipps für Frankreichbesucher

Frankreichs vielfältige Landschaften bieten beste Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub mit Hund. Damit die gemeinsame Auszeit wirklich entspannt und sorgenfrei verläuft, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. 

Besonders empfehlenswert sind eingezäunte Ferienhäuser in ruhiger Lage, die abseits großer Städte oft direkt von Einheimischen vermietet werden – ideal für Mensch und Tier, um die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Reisevorbereitung für die erlaubte Einreise von Hunden in Frankreich 

Hunden ist es egal, ob der Baum beim Spaziergang in Frankreich oder Schwaben steht. Den Behörden ist es allerdings nicht egal, welcher Rasse er angehört und ob er zweifelsfrei identifiziert werden kann. Neben dem Heimtierausweis für Europa und dem Mikrochip wird dort auch auf eine wenigstens 21 Tage zurückliegende Tollwutimpfung geachtet. Auch die liebevollsten »Kampfschmuser« der in Frankreich geltenden Kategorie Eins oder Zwei sollten deshalb wegen des Risikos einer Beschlagnahme besser nicht nach Frankreich einreisen.

Zugfahrt besser frühzeitig trainieren

Moderne Züge fahren heute deutlich ruhiger und leiser als frühere „Ruckelbahnen“. Dennoch können sie Hunde schnell überfordern – vor allem durch ungewohnte Geräusche, Gerüche und viele neue Eindrücke auf engem Raum. Um stressfreie Bahnreisen zu ermöglichen, empfiehlt es sich, frühzeitig mit kurzen Fahrten zu beginnen. Kleine Ausflüge durch die Region, zum Beispiel in Schwaben, helfen dabei, das Verhalten des Hundes besser zu beobachten und auf Stresssignale rechtzeitig zu reagieren.

Mit etwas Übung und Geduld gewöhnen sich viele Hunde innerhalb weniger Wochen oder Monate an das Reisen auf Schienen. Dann steht auch längeren Strecken nichts mehr im Weg – wie etwa einer entspannten Zugfahrt von Stuttgart nach Paris, gefolgt von einer Rundreise durchs Land mit dem gleichen Verkehrsmittel.

Gerade die Strecke Stuttgart–Paris ist für Hundebesitzer ideal: komfortabel, direkt und umweltfreundlich. Zugreisen bieten gegenüber Auto oder Flugzeug nicht nur mehr Bewegungsfreiheit und geringeren Stress für das Tier – sie sind auch deutlich klimafreundlicher. Der niedrige CO₂-Ausstoß trägt zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bei und macht die Reise zu einem Gewinn für Mensch, Tier und Umwelt.

Video: Normandie mit Hund - Cotentin (2023)

Hundefreundliche Ferienunterkünfte in Frankreich

Hotels in Frankreich nehmen häufig Hunde nur gegen Aufpreis auf. Auch fühlen sich die mitreisenden Vierbeiner in einer solch sterilen Umgebung nicht wohl. Deshalb ist ein Ferienhaus in Frankreich oder gleich ein ganzes Haus mit umfriedetem Garten ideal. Erstens werden solche Unterkünfte überwiegend von den Eigentümern liebevoll gepflegt. Zweitens ist Ausschlafen am Morgen entspannt, wenn Bello & Co. sich erst einmal bei Sonnenaufgang vor der Tür austoben können. Drittens fällt ihnen die Umstellung auf die neue Umgebung bei so viel Freiheit deutlich leichter und der Ferienhausurlaub mit Hund wird für alle richtig entspannt.

Sicherheitshalber vernünftige Ausrüstung mitführen

Rasse hin oder her: Manchen Hunden ist die Zugehörigkeit ihrer Hundeeltern nicht deutlich anzusehen. In diesem Punkt ist Frankreich konsequent. Wegen früherer fataler Zusammentreffen darf eine Beschlagnahme auch dann erfolgen, wenn der Dackelmix nur aussieht wie ein Mini-Bulldog oder Staff. Wird er allerdings bei Tagestouren in der Stadt mit Maulkorb geführt, ist die Toleranz trotz unklarer Rasse deutlich größer. Die Akzeptanz des Maulkorbs sollte ebenfalls einige Wochen vorher trainiert werden.

Sightseeing versus Trekking in Frankreich

Paris allein ist schon ein paar Stunden Sightseeing wert. Für Hunde kann ein ganzer Tag an der Leine und mit Maulkorb purer Stress sein. Wenigstens ohne Maulkorb ist der Zugang zum Beispiel im Bois de Boulogne oder Parc de Buttes Chaumont der Hauptstadt erlaubt. 

Leinenzwang gilt auch in anderen französischen Regionen. Immerhin ist Wandern im PNR der katalanischen Pyrenäen oder dem Ariège Pyrenäen PNR mit Hund erlaubt. Auch hier gilt: Die französische Regierung schützt mit dem Leinenzwang an oberster Stelle die Natur, gleichauf allerdings auch das Wohl der mitreisenden Hunde, zum Beispiel vor heimischen Raubtieren. 

Fazit:

In zahlreichen französischen Ferienhäusern sind Hunde aus dem Ausland herzlich willkommen. Damit die Reise für Mensch und Tier angenehm verläuft, sollten Hundebesitzer jedoch frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen – idealerweise mehrere Monate im Voraus. Besonders bei geplanten Bahnreisen empfiehlt es sich, den Hund schrittweise an das Zugfahren zu gewöhnen, etwa durch kürzere Strecken im Vorfeld. So lernt der Vierbeiner, entspannt zu reisen, und steht dem Urlaub in Frankreich nichts mehr im Weg.

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